Krieg und Frieden
Wissenschaft vor Ort beginnt im September eine neue Themenreihe.
Kriege und bewaffnete Konflikte stellen die internationale Ordnung gegenwärtig vor tiefgreifende Herausforderungen. Verschiebungen globaler Machtverhältnisse, neue Formen der Kriegsführung sowie sich wandelnde politische und gesellschaftliche Systeme eröffnen sowohl auf internationaler als auch auf nationaler Ebene neue empirische und theoretische Fragestellungen.
Die im September beginnende Wissenschaft-vor-Ort-Themenreihe „Krieg und Frieden“ widmet sich diesen Entwicklungen aus der gewohnt transdisziplinären Perspektive. In acht Beiträgen unterschiedlicher Referentinnen und Referenten werden grundlegende Aspekte von Krieg und Frieden – als zentrale Bezugspunkte eines komplexen Systems sozialer und politischer Koexistenz - beleuchtet. Dabei kommen vielfältige Perspektiven zur Einordnung: philosophische Reflexionen, historische Analysen, medienwissenschaftliche Perspektiven, völkerrechtliche Einordnungen, politikwissenschaftliche Deutungen, psychologische Einsichten, theologische Zugänge sowie künstlerische Auseinandersetzungen.
Ziel des Themenzyklus ist es, ein vertieftes Verständnis von Krieg und Frieden zu ermöglichen und zugleich neue Perspektiven auf diese fundamentalen Bedingungen menschlichen Zusammenlebens zu eröffnen. Das Dialogformat der Veranstaltungen fördert den Austausch zwischen den Bürgern und Wissenschaftlern und lädt dazu ein, etablierte Deutungsmuster kritisch zu hinterfragen und gemeinsam weiterzuentwickeln.